Nervensystem-freundlicher Umgang mit dem Smartphone - So geht´s

Shownotes

In dieser Folge teile ich mit dir meine persönlichen Smartphone Regeln, die mir geholfen haben, mein Nervensystem im Alltag zu belasten und den Mental Load sowie die dauerhafte Sympathikus-Aktivierung zu reduzieren.

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00:00:05: Einen wunderschönen guten Morgen, beziehungsweise guten Tag oder guten Abend, je nachdem, wann du diese Podcastfolge hörst.

00:00:13: Bei mir ist es gerade morgen und ich sitze total gemütlich eingekuschelt mit einer Tasse Ingwer-Tee.

00:00:21: drinnen und draußen schneit es gerade ganz viel.

00:00:25: Es sieht einfach wunderschön aus.

00:00:28: Ich habe von hier, wo ich den Podcast gerade aufnehme, einen unglaublichen Panoramabergblick und sehe die wunderschönen Berge, die österreichischen Berge vor mir und es ist einfach so gemütlich und so ein richtig schöner Slow Morning.

00:00:48: Und ja, in dieser Energie freue ich mich heute ganz besonders, einen Podcast für dich einzusprechen, zu einem Thema, das sich die Community... öfters mal gewünscht hat.

00:01:01: Ich mache über Instagram ja immer wieder mal Umfragen, was ihr euch so wünscht für den Podcast, was euch besonders gut tut, besonders inspiriert, wovon es gerne mehr sein darf.

00:01:12: Und viele aus der Community äußern in diesen Umfragen immer wieder den Wunsch, dass ich mal eine Podcastfolge aufnehme zum Thema nervensystemfreundlicher Umgang mit dem Handy, vor allem mit Social Media.

00:01:26: Und genau ... Darum soll es heute gehen.

00:01:30: Denn unser Handy ist ein absoluter Segen.

00:01:34: Das steht völlig außer Frage.

00:01:36: Es erleichtert uns unser Leben in so vielerlei Hinsicht und gleichzeitig kann es ein absoluter Fluch sein, je nachdem, wie wir es benutzen.

00:01:47: Und insbesondere Social Media kann wirklich einer der größten Stressoren überhaupt in unserem Leben sein.

00:01:54: Es kann derartig dysregulierend aufs Nervensystem wirken und uns auch körperlich wirklich krank machen.

00:02:02: Erwiesener Maßen.

00:02:03: Also man kann das erklären.

00:02:06: Und ich selbst merke das auch.

00:02:09: Wenn ich einen zu hohen Handy oder Social Media Konsum habe, merke ich, dass ich nervöser werde, dass meine Gedanken eher negativ und angstbesetzt sind.

00:02:22: Ich merke so eine Trockenheit auch im ganzen Körper.

00:02:25: Ich merke eine erhöhte Körperspannung auch in verschiedenen Bereichen.

00:02:31: Ich merke natürlich eine Veränderung meines Atems, also wenn ich wirklich was inzwischen nur noch sehr, sehr selten vorkomme.

00:02:38: Aber wenn ich dann mal richtig lange am Handy hänge, merke ich, dass sich mein Atem dadurch verändert in dieser Situation.

00:02:45: Ich merke auch, dass es mir wenn ich viel Handy mache, schwerer fällt, einzuschlafen und ja, es einfach länger dauert, runterzukommen und den Geist ganz frei und ruhig zu bekommen.

00:02:59: Insgesamt neige ich, wenn ich einen verstärken Handykonsum habe, auch zu einem unbewussteren Konsum in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel beim Essen.

00:03:09: Ich greife dann eher zum ungesunden.

00:03:11: Ich greife generell eher mal zu, so zwischendurch, als dass ich bewusst entscheide.

00:03:16: Ich brauche gerade gar nichts.

00:03:18: Und ich habe definitiv auch weniger Kreativität und Antrieb.

00:03:23: Das sind so die Symptome, die ein zu hoher Handykonsum auf mich hat.

00:03:29: und direkt hier zu Beginn der Podcastfolge die Einladung an dich.

00:03:33: Vielleicht möchtest du es auch einfach mal an dir beobachten.

00:03:36: an den Tagen, wo du stundenlang Reels oder Tiktoks angeschaut hast, wie du dich fühlst, körperlich, mental und auch energetisch, wie deine Verdauung ist, wie dein Schlaf ist, wie dein Atem sich vielleicht verändert, schau dir das einfach mal an, ganz wertfrei und beobachte es wirklich, auch im Vergleich zu Tagen, wo du vielleicht kaum am Handy bist, weil du irgendwie einen Ausflug in die Natur machst oder im Urlaub und viel unterwegs bist.

00:04:06: Ich habe es zu Beginn gesagt, aus meiner Sicht gibt uns das Handy auch unglaubliche Möglichkeiten und bietet so viele Chancen, wenn wir bewusst damit umgehen, auch Social Media.

00:04:16: Ich durfte über Social Media so viele Menschen erreichen, mit denen ich sonst niemals in Verbindung gekommen wäre und mit denen ich einfach arbeiten durfte und die mich ohne Social Media niemals gefunden hätten.

00:04:29: Das sehe ich als absolute Chance und absoluten Segen.

00:04:33: und Jetzt möchte ich dir ganz konkrete Inspirationen geben, wie du deinen Umgang mit dem Handy und insbesondere mit Social Media auch nervensystemfreundlicher gestalten kannst.

00:04:45: Wie immer alle Tipps und Inspirationen habe ich selbst vielfach erprobt.

00:04:49: Da spreche ich aus Erfahrung aus meiner eigenen und aus der Erfahrung der Menschen, die ich in meiner Arbeit begleite.

00:04:56: Und hörst dir einfach mal an und schau, was du dir für dich und dein Leben vorstellen kannst.

00:05:04: Meine allererste Handyregel sind feste Zeiten.

00:05:09: Feste Zeiten, wann ich mein Smartphone benutze und wann ich es nicht benutze.

00:05:15: Und mit festen Zeiten meine ich tatsächlich Uhrzeiten.

00:05:19: Für mich steht zum Beispiel völlig außer Frage, dass ich mein Handy nach einundzwanzig Uhr nicht mehr benutze.

00:05:28: Und einundzwanzig Uhr ist wirklich das Allerspäteste.

00:05:31: Also meistens beginne ich schon so gegen achtzehn eher neunzehn Uhr das Handy stark zu reduzieren.

00:05:40: und in Ausnahmefällen schaue ich um einundzwanzig Uhr noch ein letztes mal final auf bestimmte Apps auch nicht in alle.

00:05:49: zum Beispiel auf Instagram schaue ich nicht nach einundzwanzig Uhr oder um einundzwanzig Uhr herum.

00:05:55: aber wenn ich zum Beispiel mit meiner Familie einschicken möchte die in einem anderen Land lebt als ich oder wenn Ich weiß, es stand heute was Wichtiges an, bei meinen Liebsten, bei einer guten Freundin, dann schaue ich zum Beispiel nochmal final in WhatsApp, einfach um da meinen Seelenfrieden zu finden sozusagen.

00:06:13: Und genauso weiß ich, dass ich morgens nicht vor zehn Uhr ans Handy gehe, weil das den kompletten Hormonhaushalt durcheinander bringt.

00:06:24: früh ans Handy zu gehen, früh diesen künstlichen Licht ausgesetzt zu sein, früh diesen Cortisol-Spitzen ausgesetzt zu sein, die man zum Beispiel durch Social Media erfahren kann.

00:06:35: Und da kannst du für dich einmal schauen, was sind feste Handyzeiten, die in deinem Leben Sinn ergeben und die gut in deinem Leben passen?

00:06:44: Und dann setze diese Regeln für dich fest, setze diese Zeiten für dich fest.

00:06:49: Um es dir leicht zu machen, insbesondere zu beginnen, schreibe dir vielleicht auf einen Post oder einen Reminder.

00:06:55: Zum Beispiel kein Handy nach neunzehn Uhr oder kein Handy vor zehn Uhr oder man auch immer deine Handyzeiten sein werden.

00:07:02: Und probiere das mal aus.

00:07:04: Probiere das mal aus und du wirst sehen, dass da schon jede Menge Freiraum für gesunde Atmung und einfach für ein nervensystemfreundliches Leben geschaffen werden kann.

00:07:15: In dem Kontext habe ich auch komplett handy freie Tage oder vereinzelt sogar Wochenenden.

00:07:22: Bei mir ist jetzt der Ausnahmefall natürlich, dass ich auch mit meinem Handy arbeite, aber ich bin super dankbar, dass ich seit über einem Jahr eine Social Media Managerin habe, die zum Beispiel komplett Instagram für mich macht.

00:07:35: Also ich selbst bin nur noch sehr, sehr, sehr selten auf Instagram.

00:07:39: Ich benutze Instagram mit meinem privaten Account.

00:07:43: fast gar nicht.

00:07:44: Also wenn ich mal was schauen möchte, wenn ich mal nach coolen Events schauen möchte oder nach Orten, an denen ich bin, nach coolen Cafés an neuen Orten zum Beispiel, dann nutze ich Instagram ganz gerne.

00:07:56: Aber mir persönlich gibt es tatsächlich nicht so viel, also auch die Art der Wissensvermittlung dort.

00:08:04: ist mir oft zu oberflächlich, zu schnelllebig und Entertainment brauche ich nicht.

00:08:10: Also ich bin sehr glücklich und erfüllt in meinem Leben und ich weiß, meine Zeit sehr gut zu füllen.

00:08:16: Deswegen gehöre ich jetzt nicht zu den Menschen, die irgendwie Unterhaltung brauchen und sich Reels aus Unterhaltungsgründen anschauen.

00:08:23: Ich kann das auch mal machen, wenn ich was zugeschickt bekomme.

00:08:26: Aber das ist... Alles andere als ein fester Bestandteil meines Lebens.

00:08:30: Was gar nicht wertend ist, also wem das irgendwie gut tut, diese Art von Entertainment.

00:08:35: Alles klar, alles fein.

00:08:38: Meine Art ist es nicht, mein Leben zu verbringen und meine Stunden zu füllen sozusagen.

00:08:43: Genau, von daher muss ich gar nicht mehr oft auf Instagram sein.

00:08:46: Also privat habe ich mich einfach dagegen entschieden, weil es mir nicht viel gibt.

00:08:50: Und wie gesagt, meine wunderbare Social Media Managerin, die verwaltet meinen Account, das heißt, die postet meine Videos, die postet meine Stories.

00:08:58: Die Sachen aufnehmen tue ich natürlich selbst, also es ist keine KI, sondern dieses Gesicht bin, de facto ich.

00:09:03: Die Videos sind von mir getreten, aber das ganze Posting und teilweise einfach auch die Kommunikation übernimmt meine Social Media Managerin.

00:09:12: Und das tut mir... Also, als ich das noch alles komplett selbst gemacht habe, habe ich gemerkt, wie viel Zeit ich einfach auf Instagram verbringe, weil ich einfach auch den Anspruch hatte, alle Nachrichten und Fragen, die aus der Community kamen, zu beantworten.

00:09:28: Viele Fragen sind aber, ich sag mal, so gestellt, dass sie einfach auch jemand anderes aus meinem Team beantworten kann.

00:09:34: Und das ist da gar nicht mich als Person unbedingt braucht, um diese Information rauszugeben.

00:09:40: Und dementsprechend kann ich es mir einfach auch mal leisten, komplett handyfreie Tage zu machen oder Wochenenden.

00:09:46: Ich kündige das bei meinen Liebsten dann immer an, dass die sich keine Sorgen machen, weil heutzutage ist es ja wirklich so, wenn man auf WhatsApp mal länger als vierundzwanzig Stunden nicht online war, könnte es sein, dass die Liebsten irgendwie eine Vermisstenanzeige oder so aufgeben.

00:10:01: Und gerade bei mir, ich bin viel in der Welt unterwegs, auch an ein bisschen wilden Orten, sage ich jetzt mal, wenn meine Familie, meine besten Freunde da längern.

00:10:09: nichts von mir hören würden, würden sie sich, glaube ich, auch Sorgen machen.

00:10:13: Und deswegen kündige ich das immer an.

00:10:15: Also ich sage dann Bescheid, hallo ihr Lieben, ich nehme mir einen Tag frei oder ich leg das Handy über das Wochenende komplett im Flugmodus zur Seite, ich bin dann am Montag wieder verfügbar und wenn was ist, bin ich natürlich per Anruf erreichbar.

00:10:30: Also das ist eine richtig, richtig schöne Zeit und insbesondere auch wenn du eine Privatperson bist und dein Handy nicht aus beruflichen Gründen brauchst, ist das noch viel, viel einfacher, dir einfach so Handy, Freitage oder Wochenenden einzulegen und weil wir ja tendenziell alle ein bisschen süchtig nach dem Handy und nach Social Media sind, kann ich mir auch vorstellen, dass das für die ein oder andere sehr schwierig erscheint, da könntest du einfach vielleicht auch mal mit einem händi-freien Nachmittag starten oder einem halben händi-freien Tag oder so oder einem Social Media-freien Morgen.

00:11:05: Also, dass du sagst, ich bleibe jetzt sechs Stunden komplett von Social Media und WhatsApp und Co.

00:11:10: weg und ich starte erst mal damit und ich bin ziemlich sicher, du wirst sehr schnell merken, wie gut dir das tut.

00:11:17: mental und auch körperlich.

00:11:19: Der Körper kommt in eine ganz andere Energie und es werden einfach auch Freiräume geschaffen in deinem Headspace sozusagen für Themen, von denen du dich vorherst ablenken lassen.

00:11:30: Also probier das unbedingt mal aus, das ist wirklich wie eine natürliche, wohltuende Pille fürs Nervensystem.

00:11:40: Und was du auch in dem Kontext installieren kannst, wenn du darauf Lust hast, ist eine Tracking-App.

00:11:46: Es gibt verschiedene Tracking-Apps.

00:11:47: Ich möchte jetzt keine empfehlen, weil ich selbst die auch nicht benutze.

00:11:51: Ich kenne aber Menschen, die diese benutzen.

00:11:54: Und ich habe das früher auch gemacht.

00:11:55: Also es gibt ja auch Handys, die zeichnen die Bildschirmzeit automatisch auf.

00:12:01: Und das kann sehr erschreckend sein, weil wenn wir am Ende des Tages sehen, dass wir irgendwie vier, fünf oder sechs Stunden an unserem Handy verbracht haben, weil das unfassbar viel ist.

00:12:13: Also die meisten von uns arbeiten, ich sag mal im Schnitt wahrscheinlich zwischen dreißig und vierzig Stunden die Woche, dann sollte man ja noch so vielleicht sieben, acht, neun Stunden schlafen und viele Menschen haben auch Kinder oder andere familiäre Verpflichtungen.

00:12:30: Und wenn man dann sieht, dass man an einem Tag, der ja nur vierundzwanzig Stunden hat, noch vier, fünf, sechs Stunden in irgendeiner Form am Handy gehangen hat, vielleicht sogar seinen Sympathikus damit stimuliert hat, seine Hormone durcheinander gebracht hat, sich selbst damit unter Druck gesetzt hat, irgendwie zum Beispiel durch Vergleich auf Social Media, dann ist das ganz schön erschreckend, weil wenn wir mehrere Stunden am Tag haben, die wir an unserem Handy verbringen können, dann... Wirkt es komisch, wenn wir zum Beispiel sagen, ich habe keine Zeit für Selfcare, ich habe keine Zeit für Atemübungen, ich habe keine Zeit für Meditation, ich habe keine Zeit für eine ayurvedische Morgenroutine und so weiter.

00:13:08: Ich bin sicher.

00:13:10: Du weißt was ich meine und vielleicht fühlst du dich an der einen oder anderen Stelle auch irgendwie et habt oder sogar getriggert egal was es ist.

00:13:18: Nimm es an, nimm es an und arbeite damit.

00:13:20: Das ist ein Geschenk an dich.

00:13:21: Das ist eine Möglichkeit für dich zu wachsen und einfach dein Leben zum Gesünderen hinzu transformieren.

00:13:28: Und diese Tracking Apps können einfach wirklich helfen.

00:13:32: die Zeit bewusst im Blick zu haben.

00:13:34: Die Zeit im Blick zu haben und sich das einfach nochmal ganz klar zu verdeutlichen.

00:13:39: Und wenn wir das mal über eine Woche oder über einen ganzen Monat machen, dann können wir sehen, wenn wir bewusst leben, vielleicht auch noch ein bisschen Journaling machen, wo wir immer festhalten täglich kurz, wie es uns so ergangen ist, dann können wir sehen, wie es uns an den Tagen ging, wo wir drei Stunden am Handy waren und wie es uns an den Tagen ging, wo wir vielleicht nur dreißig Minuten am Handy waren.

00:14:01: Wir können dann sehen, wie haben wir geschlafen?

00:14:03: Wie waren die Gedanken an diesem Tag?

00:14:05: Wie war die Stimmung an diesem Tag?

00:14:07: Das kann sehr, sehr aufschlussreich sein.

00:14:10: Insgesamt würde ich aber empfehlen, weniger Apps zu benutzen.

00:14:14: Also viele Handys sind auch wirklich voll mit Apps.

00:14:20: Und da darf man sich einfach mal fragen, wie viele von diesen Apps brauche ich wirklich.

00:14:26: Also ich war früher auch die Meisterin der Apps.

00:14:28: Ich bin sehr, sehr spät im Smartphone-Game eingestiegen.

00:14:32: Ich habe mich da lange gegen gewährt, weil ich irgendwie intuitiv immer gemerkt habe, dass das ein Killer von wertvoller Lebenszeit ist und ich einfach keine Notwendigkeit gesehen habe.

00:14:44: Als ich dann eingestiegen bin, klar, ich bin auch nur ein Mensch, weil ich ziemlich begeistert von allen möglichen Apps, die es so gab und immer noch gibt.

00:14:51: Also ich hatte zum Beispiel vier verschiedene Messenger.

00:14:55: Ich hatte Telegram, was ich gerne privat genutzt habe, um mit meiner Familie und meinen Freunden in Kontakt zu sein.

00:15:01: Dann hatte ich Signal, weil ich in einer Yoga-Gruppe war, wo einfach nur Signal benutzt worden ist.

00:15:07: Dann hatte ich noch Prima, weil ich eine Freundin hatte, die in der Schweiz gelebt hat.

00:15:12: aus irgendeinem Grund nur drei mal genutzt hat.

00:15:14: Dann, weil ich in Costa Rica war zu dem Zeitpunkt, habe ich mir noch WhatsApp geholt, weil über WhatsApp werden Pizza-Bestellungen gemacht, Jugerschulen, Anmeldungen etc.

00:15:25: Und dementsprechend hatte ich alleine zeitweise vier Kommunikations-Apps, vier Apps, das muss man sich mal vorstellen, in die ich regelmäßig reingeschaut habe.

00:15:34: Das ist ja schon das disregulierendste überhaupt.

00:15:38: Und dann kam noch Facebook dazu und TikTok und Instagram.

00:15:42: Dann hatte ich die Comod-App für Wanderrouten.

00:15:45: Ich hatte verschiedene Meditations-App.

00:15:48: Ich hatte eine App für mein Auto.

00:15:52: Also ich krieg gar nicht mehr alles zusammen.

00:15:54: Ich kann jetzt gerade mal auf mein Handy schauen, was ich noch habe.

00:15:58: Banking-Apps.

00:15:58: Klar, verschiedene Banking-Apps.

00:16:00: Dann Apps zur Navigation.

00:16:03: Dann Shazam, eine App, die Musik erkennt.

00:16:08: Und so weiter.

00:16:09: Du siehst ... Wir Menschen benutzen viele Apps und viele davon sind wirklich ein absoluter Segen.

00:16:15: Also zum Beispiel die Waze App.

00:16:17: Ich weiß nicht, was ich ohne die Waze App machen würde oder Google Maps, weil ich einfach sehr, sehr schlecht in Orientierung bin und weil mir diese Apps zur Orientierung und Navigation einfach unfassbar helfen.

00:16:28: Nichtsdestotrotz können wir mal überprüfen, wie viele dieser Apps wir tatsächlich brauchen, ob es wirklich sein muss, ob es wirklich sein muss, dass wir so viele haben.

00:16:38: Und ja, da einfach mal drauf schauen, was hast du gerade an Apps und brauchst du die?

00:16:43: De facto wirklich auf deinem Handy.

00:16:45: Macht das wirklich, bringt das wirklich einen Mehrwert in dein alltägliches Leben.

00:16:50: Eine weitere Handyregel, die ich aber schon immer eigentlich anwende.

00:16:55: Also das war bei mir wirklich nie anders, außer an der Zeit, wo ich ein absoluter Workaholic in der Festanstellung war.

00:17:01: Handys gehören nicht ins Schlafzimmer.

00:17:04: Das ist von mir eine Handyregel.

00:17:05: Ein Handy hat nichts im Schlafzimmer.

00:17:08: zu suchen.

00:17:08: Ganz ehrlich, das verstrahlt uns.

00:17:11: Das verführt uns drauf zu schauen.

00:17:14: Das bringt künstliches Licht ins Schlafzimmer, wo wir uns ja in der Regel im Dunkeln aufhalten, um einfach auch schlafen und Ruhe finden zu können.

00:17:23: Und ich weiß noch, als ich fest angestellter Workaholic war, lagern sowohl mein privates als auch mein berufliches Handy auf Kopfhöhe, auf meinem Nachtkasten.

00:17:36: Und ich habe da ständig drauf geschaut.

00:17:39: Ich habe da drauf geschaut, bevor ich eingeschlafen bin.

00:17:42: Ich habe drauf geschaut, wenn ich nachts wach geworden bin, was zum damaligen Zeitpunkt ständig der Fall war.

00:17:47: Und das war das erste, was ich morgens gesehen habe.

00:17:49: Ich habe morgens, bevor ich mich mit meinem Körper verbunden habe, habe ich mich mit meiner Arbeits-, mit meinem Arbeits-E-Mail-Postfach verbunden, mit Outlook und Nachrichten gelesen.

00:17:59: Also du kannst dir vorstellen, zu was für einer Disregulation das im Nervensystem führt und was für ein Ungleichgewicht, das in dir den ganzen Hormonhaushalt in unserem Körper bringt.

00:18:11: Also Handys haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.

00:18:14: Ich möchte auch nicht, dass mir im Schlafzimmer jemand zuhört, um ehrlich zu sein.

00:18:18: Mein Schlafzimmer ist meine Privatsache und deswegen kann ich auch dir sehr empfehlen, dein Handy Im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer, wo auch immer liegen zu lassen, aber wenn du schlafen gehst, nimm es nicht mit in diesen Raum.

00:18:31: Und wenn du jetzt sagst, ich brauche aber einen Wecker, es gibt wunderschöne Old-School-Wecker.

00:18:36: Du brauchst dein Handy nicht unbedingt als Wecker, sondern das kann man auch über einen physischen Wecker machen, den man sich für, keine Ahnung, zwanzig, dreißig, vierzig Euro anschafft.

00:18:47: Und eine weitere Regel ist, das Handy nicht zu benutzen, während du irgendetwas anderes machst.

00:18:53: Vielleicht kennst du das?

00:18:55: Du liegst auf der Couch und schaust dir Netflix an und neben dir liegt dein Handy.

00:19:00: Und während die Serie läuft, bist du parallel aber noch über WhatsApp mit deiner Freundin am Chatten.

00:19:06: Vielleicht kennst du das.

00:19:07: Oder du fährst eigentlich Auto, bist gerade an einer roten Ampel und während die Ampel rot ist, nutzt du diese Gelegenheit, oben auf dein Handy zu schauen, was auf Instagram gerade so abgeht.

00:19:18: Oder ... Ganz schlimm, du bist vielleicht mit einer Freundin verabredet oder mit deinem Partner und ihr sitzt in einem Restaurant und eure Handys liegen auf dem Tisch rechts und links neben euch und du schaust mit einem Auge immer auf dein Handy, obwohl du gerade mit deinem Partner oder deiner Freundin verabredet bist und die Person eigentlich deine komplette Aufmerksamkeit und Präsenz verdient hat, weil was brauchen wir sonst den sozialen und menschlichen Kontakt?

00:19:44: Und das ist für mich auch eine Regel, die wirklich ein Gamechanger war.

00:19:48: Wenn ich eine Sache mache, dann mache ich eine Sache.

00:19:51: Und dann mache ich nur das.

00:19:52: Also mein Handy benutze ich nicht mehr, während ich etwas anderes mache, ob das jetzt Fernsehschauen ist, ob das Frühstücken ist, ob das Autofahren ist, egal was es ist.

00:20:05: Ich mache entweder Handy oder was anderes.

00:20:08: Und generell auch diese Regel Liebe ich, ich habe diese Regel in mein Leben eingeführt, wirklich aus Respekt und Liebe zu meinen Mitmenschen.

00:20:19: Und zwar nutze ich mein Handy nicht, wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin.

00:20:23: Das heißt, wenn ich in einem Raum bin, in dem auch andere Menschen sind, mit denen ich gerade zusammen bin, dann nutze ich mein Handy nicht.

00:20:32: Und sobald ein Mensch reinkommt und ich am Handy rumdattle, Leg ich das Handy weg.

00:20:38: Wenn ich gerade wirklich was Wichtiges am Handy mache oder eine Nachricht schreibe, dann sage ich der Person kurz einen Moment, ich brauche noch eine Minute.

00:20:45: Ich schreibe diese Nachricht noch zu Ende.

00:20:47: Ich möchte diesen Gedanken zu Ende führen.

00:20:50: Und dann leg ich das Handy weg.

00:20:52: Aber es ist für mich sehr, sehr befremdlich, auf meinem Handy in irgendeiner Form unterwegs zu sein.

00:21:00: und gleichzeitig andere Menschen im Raum zu haben.

00:21:02: Das gilt jetzt natürlich nicht für fremde Menschen, also wenn ich in einem Café sitze und ich habe gerade Lust auf dem Handy rumzudadeln, dann daddele ich natürlich auf meinem Handy rum, sitze ich in einem Café aber mit Freunden oder mit meinem Partner, dann hat das Handy nichts zu suchen in meiner Hand oder auf dem Tisch.

00:21:18: Das selbe gilt, wenn ich irgendwo zum Grillen eingeladen bin, wenn ich wandern gehe mit Freunden, wenn ich mit einer Freundin in die Jogharschule gehe.

00:21:27: Egal, was es ist, sobald ich mit anderen Menschen zusammen bin, ist mein Handy tabu.

00:21:34: Dann nochmal ganz explizit zum Thema Social Media.

00:21:39: Da kannst du auch mal schauen, wie vielen Accounts du folgst, welchen Accounts du folgst und auch welche Accounts dir gut tun.

00:21:47: Das kann sich natürlich mal ändern.

00:21:48: Es kann Accounts geben, die dir vielleicht eine Zeit lang sehr, sehr gut tun, die dich inspirieren, ja, die einfach Spaß machen.

00:21:57: Und diese vielleicht verändern auch inhaltlich im Laufe der Zeit und du merkst eigentlich diese Accounts tun dir nicht mehr gut sie setzen dich irgendwie unter Druck oder sie machen dich irgendwie traurig aus welchem Grund auch immer und da hast du unterschiedliche Möglichkeiten.

00:22:12: also auch auf Instagram kannst du Accounts stumm schalten beziehungsweise du kannst den Accounts natürlich auch weiter folgen wenn du die Firmen oder Menschen unterstützen möchtest oder.

00:22:23: grundsätzlich vielleicht in der Zukunft weiter informiert werden möchte, was die Leute so anbieten und zu teilen haben.

00:22:30: Aber du musst ja auch nicht auf jede Story klicken.

00:22:33: Also ich weiß, es ist so ein bisschen ein Reiz, wenn man diesen rosernen Kreis und das Profilbild auf Instagram sieht.

00:22:40: Es ist ein Reiz, weil man sieht, oh, da ist eine neue Story, die ist auch nur vierundzwanzig Stunden aktuell.

00:22:45: Da hat jemand irgendwas zu teilen.

00:22:48: Und das ist sehr verführerisch, da drauf zu klicken und sich das anzuschauen.

00:22:51: Aber ... Du wählst also du entscheidest, ob du dann tatsächlich drauf klickst oder nicht und da kannst du auch einfach mal ja ein bisschen Abstand nehmen vielleicht eine Zeit lang und ja vielleicht nicht drei tausend Accounts folgen und alle drei tausend Stories anschauen und alle Posts anschauen und so weiter, sondern dass du auch da ein bisschen minimalistischer wirst und einfach bewusster aussortierst und entscheidest.

00:23:18: Wo möchte ich mich gerade informieren?

00:23:19: Von wem möchte ich mich gerade inspirieren lassen?

00:23:22: Und generell solltest du auch nicht unbewusst aus einer Gewohnheit heraus aufs Handy schauen.

00:23:30: Ich habe diesen Monat ein bisschen was zum Thema Gewohnheiten und Routinen geteilt und auch aufs Handy zu schauen ist eine Gewohnheit.

00:23:39: Also wir machen das glaube ich alle ziemlich oft, dass wir wirklich aus einer unbewussten Gewohnheit heraus aufs Handy schauen.

00:23:47: und wenn es nur die Uhrzeit ist, die wir checken, wenn es ist, dass wir schauen, gibt es was Neues auf WhatsApp oder auf Instagram.

00:23:55: Und ganz oft machen wir das auch mehrfach hintereinander und merken gar nicht, dass wir zuletzt vor einer Minute drauf geschaut haben.

00:24:02: Und da kannst du ein bisschen Bewusstsein in dein Leben bringen, dass du zum Beispiel Jedes Mal, wenn dir auffällt, oh, ich habe jetzt gewohnheitsmäßig, meine Hand ist wie vom Autopiloten gesteuert, gewohnheitsmäßig zum Handy gegangen, ich habe da gewohnheitsmäßig draufgegriffen, dass du in dem Moment ganz bewusst innehältst.

00:24:23: dass du dir das bewusst machst und dass du diesem Reiz wieder stehst.

00:24:27: Also, dass du in dem Moment, wo du merkst, ich hab das Handy in die Hand genommen, ich weiß eigentlich gar nicht wofür oder warum.

00:24:32: Ich lege es jetzt wieder weg, dass du ganz bewusst diese Entscheidung triffst.

00:24:36: Du legst das Handy jetzt wieder weg.

00:24:37: Du musst vielleicht gar nicht auf WhatsApp schauen, weil du auf nichts Dringendes wartest.

00:24:41: Du musst gerade gar nicht auf Instagram schauen, weil du vor zweieinhalb Stunden schon geschaut hast.

00:24:46: Du wirst nichts verpassen, wenn du erst in zweieinhalb Stunden wieder schaust.

00:24:50: Also, das ist wirklich so eine... Autopilotengewohnheit, die man sich abgewöhnen sollte, wenn man einen nervensystemfreundlicheren Umgang haben möchte, mit Social Media und mit dem Handy generell.

00:25:05: Und was du auch machen kannst, genauso wie du dich bewusst für Apps und Plattformen entscheiden solltest, kannst du Schauen, in welchen Gruppen du bist.

00:25:14: Also bist du in vielen WhatsApp-Gruppen oder Telegram-Gruppen.

00:25:18: Bist du in Broadcast-Channels auf Instagram.

00:25:21: Und überdenke diese Gruppen einfach mal.

00:25:24: Also schau dir die an.

00:25:25: Ganz oft gibt es auch tote Gruppen.

00:25:27: Wenn es zum Beispiel jemand einen runden Geburtstag hatte, da wird ja zumeist irgendeine WhatsApp-Gruppe gegründet.

00:25:33: Und da ist dann auch ein bisschen was los für die Planung.

00:25:35: Vielleicht noch im Nachhinein, dass man ein paar Fotos teilt.

00:25:39: Aber meistens sind diese Gruppen dann ... Tod nach der Aktion.

00:25:42: Die sind aber trotzdem irgendwie noch in deinem Feld, in deinem Headspace und die nehmen noch irgendwie Raum ein.

00:25:49: Und was ich immer mache, ist, dass ich mir die Fotospeichere, die ich gerne behalten möchte, dass ich mich in der Gruppe bedanke, zum Beispiel für den schönen Abend, den schönen Geburtstag und dass ich jetzt ausdrehte aus der Gruppe und dass ich super gerne zu jedem Zeitpunkt wieder in eine Gruppe eintrete, wenn es in verschiedenen Konstellationen wieder zu einem Event oder einer Gruppe kommen sollte.

00:26:09: Und damit schaffst du Raum.

00:26:11: Damit schaffst du Raum in deinem Kopf, damit schaffst du Klarheit, Raum für Kreativität, Raum zum Atmen natürlich.

00:26:17: Und das kannst du generell mal machen.

00:26:18: Dann gibt es natürlich auch Gruppen, wo viel los ist, also die gar nicht tot sind, wo viel kommuniziert und geteilt wird, wo aber sehr wenig Mehrwert geteilt wird.

00:26:31: Und das kannst du... auch mal überprüfen, ob du in Gruppen bist, wo dir vielleicht inzwischen die Kommunikation zu oberflächlich ist oder zu wenig wertschätzend.

00:26:42: Schau da einfach mal für dich, welche Gruppen brauchst du noch wirklich?

00:26:44: Was entspricht noch wirklich dir?

00:26:47: Und auch das ist wirklich ein riesiger Game-Changer, weil ja, diese Gruppen einfach sehr, sehr fordernd sind fürs Nervensystem, die halten uns auf so einer in so einer ständigen Aktivierung und auch in dieser Erwartungshaltung.

00:27:01: Oh, es gibt bald was Neues, es gibt bald was Neues.

00:27:04: Aber meistens kommt unterm Strich ziemlich wenig raus.

00:27:07: Also ich kenne viel, viel mehr Menschen, die super viel Kontakt haben über WhatsApp-Gruppen zum Beispiel oder über Reels, die man sich hin und her teilt auf Instagram, die aber gar nicht mehr in der Lage sind, wirkliches Interesse und wirkliche Empathie für andere Menschen aufzubringen.

00:27:25: Und das finde ich unfassbar schade.

00:27:28: Mir ist es auch gesellschaftlich so aufgefallen, dass man, wenn man neue Leute kennenlernt, oft auch auf Menschen stößt, die nur über sich selbst sprechen oder aber die viel mehr über ihr Handy kommunizieren, als mit dem Menschen, der vor ihnen sitzt, die wenig Fragen stellen, die wenig Interesse wirkliches Tiefgehen des Interesse am Leben der anderen Person haben.

00:27:50: Und ich habe für mich entschieden, dass ich das nicht brauche.

00:27:53: Ich brauche so Leute in meinem Leben nicht.

00:27:54: Ich brauche diese Art von Beziehung nicht.

00:27:57: Und das klingt sehr rigoros.

00:27:59: Das ist es auch.

00:28:00: Aber das ist eine der gesündesten Dinge, die du für dein Nervensystem machen kannst.

00:28:05: Weil toxische Beziehungen, ungesunde Beziehungen, oberflächliche Beziehungen oder einfach auch Beziehungen mit mangelnder, tiefe, mangelnder Tiefgründigkeit sind nicht gut fürs Nervensystem.

00:28:17: Das zieht dir Energie.

00:28:20: Aber gibt dir keine Energie.

00:28:21: Also das nähert einfach nicht.

00:28:23: Und da kannst du mal schauen, wer sind überhaupt deine Kontakte?

00:28:26: Also wie gesagt, in welchen Gruppen bist du?

00:28:27: Aber auch, wer sind deine Kontakte im Handy?

00:28:30: Und inwiefern kommunizierst du mit denen?

00:28:33: Also du könntest ja auch ganz Oldschool Freundinnen mal anrufen.

00:28:38: Das habe ich neulich mit einer Freundin gemacht.

00:28:40: Ich habe die um einundzwanzig Uhr abends angerufen, also bei ihr war es einundzwanzig Uhr und sie war gerade mit ihrem Hund unterwegs.

00:28:47: und ich habe es einfach versucht, weil ich einfach bei meiner Freundin, die ich sehr gut kenne, davon ausgegangen bin.

00:28:53: Wenn sie jetzt nicht erreichbar sein möchte, dann hat sie ihr Handy sonst wo legen und geht nicht dran.

00:28:57: Aber sie ist nach dem ersten Klingeln rangegangen und sie hat sich unfassbar über meinen Anruf gefreut.

00:29:02: und wir hatten so einen schönen Austausch und wir haben beide so viel Interesse für das Leben der jeweils anderen aufgebracht.

00:29:11: Und wir sind super gute Freundinnen, haben uns in den letzten Jahren aber komplett unterschiedlich entwickelt.

00:29:17: Also unsere Lebensrealitäten könnten nicht weiter voneinander entfernt sein.

00:29:22: Und trotzdem war da so viel Interesse, so viel Mitgefühl auch.

00:29:26: Und ich glaube, wir haben ja eine Dreiviertelstunde, fast fünfzig Minuten am Telefoniert.

00:29:32: Und in dem Moment dachte ich auch, wie schön es ist, Beziehungen wie diese zu haben.

00:29:36: Also ja, ich habe bewusst meinen Telefonbuch.

00:29:39: ausgemistet, ich weiß, das klingt im menschlichen Kontext immer ein bisschen böse oder hart, aber vielleicht kannst du da einfach für dich auch mal schauen, welche Kontakte sind da noch drin, was für eine Art von Kontakten ist das oder sind das?

00:29:53: und auch welche Qualitäten wünschst du dir eigentlich in Beziehungen, welche Qualitäten wünschst du dir in der Kommunikation, die du in deinem Leben hast.

00:30:03: Und mit diesen Tipps und Inspirationen kommst du schon sehr weit und kommst deinem Nervensystem vor allem auch sehr, sehr entgegen.

00:30:13: Weil wenn du all das umsetzt oder nur Teile davon erst mal umsetzt, dann ist das wirklich eine Liebeserklärung an deinen Parasympathikus sozusagen.

00:30:24: Denn du wirst Stress aus deinem System nehmen.

00:30:27: Du wirst die sympathische Aktivität in deinem Alltagsleben deutlich reduzieren.

00:30:32: Du wirst etwas für deine Cortisol-Balance tun.

00:30:36: Und du wirst es einfach merken, du wirst es an der Schlafqualität merken, du wirst es an der Gelassenheit merken.

00:30:41: Und du wirst es auch an Symptomen merken, die du vielleicht in deinem Leben hast, egal ob das Verdauungsbeschwerden sind, Schlafstörungen, Nervosität, Ängste.

00:30:52: Du wirst es merken, also der Handykonsum hat auf Symptome dieser Art, die ja meistens von einem dysregulierten Nervensystem ausgehen, Einfluss.

00:31:02: Und in dem Sinne freue ich mich, wenn heute etwas für dich dabei war.

00:31:06: Vielleicht kam dir das ein oder andere schon in den Kopf, aber du hast es bisher noch nicht umgesetzt, dann kannst du die heutige Podcast-Folge einfach als Anlass nehmen, da wirklich in die Umsetzung zu kommen und wirklich für dich und dein Nervensystem loszugehen.

00:31:21: Denn Gesundheit ist alles, Gesundheit ist einfach alles und natürlich gibt es auch Aspekte.

00:31:28: Ja, einfach Umstände, auf die wir keinen Einfluss haben, aber auf einen Großteil haben wir Einfluss.

00:31:34: Wir haben auf einen Großteil Einfluss, wenn es um unsere Gesundheit geht.

00:31:38: Und das Handy spielt da einfach auch heutzutage eine ganz entscheidende Rolle.

00:31:43: Ja, und ich freue mich, wenn du in die Umsetzung kommst, wenn du dir aus der heutigen Podcastfolge etwas mitnimmst.

00:31:48: Und wie immer, lass es mich super gerne wissen, wenn du wieder ... In Instagram unterwegs bist, dich ganz bewusst entscheidest, in diese App reinzugehen.

00:31:57: Dann nimm dir gerne die Zeit und schreib mich an und erzähl mir, wie es dir so geht, welchen Tipp du umgesetzt hast.

00:32:03: Und erzähl mir vielleicht auch nach sechs, sieben, acht Wochen, was ich getan habe, ob du die ersten Veränderungen schon bemerkt hast.

00:32:11: Vielen Dank, dass du heute hier warst, dass du mich in meinem Breeding Space besucht hast.

00:32:16: Und ich wünsche dir jetzt noch einen schönen restlichen Tag und freue mich, wenn wir beide nächsten Samstag wieder ein Date haben.

00:32:22: Mach's gut, bis dahin.

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